Kapstadt Geschichte


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Von der ersten Besiedlung bis heute


Jan van Riebeeck und eine kleine Gruppe holländischer Siedler errichteten im Jahe 1652 eine Versorgungsstation. Dann wurde er von der Dutch East India Company, der Handelsgesellschaft, beauftragt, eine Festung und einen Gemüsegarten anzulegen, um Schiffe mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Zu dieser Zeit wurde auch der Weinanbau nach Kapstadt gebracht und Siedlern wurde Land für den Anbau zugeteilt. Dies war der Beginn der Ansiedlung der Kapregion durch Europäer.
 

  • Der erste Europäer, der das Kap erreicht hat, war der portugiesische Entdecker Bartholomeu Dias im Jahr 1488, der es als "Kap der Stürme" bezeichnete
  • Später wurde es dann in das Kap der Guten Hoffnung umbenannt, um den Erfolg der geplanten Handelsroute nach Indien darzustellen
  • Holländische Siedler haben dann im Jahre 1652 in Kapstadt eine Versorgungsstation für Schiffe eingerichtet
  • Im Jahre 1806 übernahm England die Kontrolle über die Kapprovinz, die über 100 Jahre eine britische Kolonie blieb.
  • Der Tafelberg ist einer der ältesten Berge der Welt und 6 Mal älter als das Himalaya Gebirge!

Robben Island (Robben Eiland in Afrikaans und Robbe Eiland in Niederländisch) ist eine kleine Insel in der Tafelbucht, 12 Kilometer vor Kapstadt gelegen. Die Insel wurde von den holländischen Siedlern aufgrund der hier heimischen Seehund-Kolonien so benannt.

Robben Island war schon vor tausenden von Jahren von den Menschen der Steinzeit-Epoche besiedelt. Zu dieser Zeit war der Wasserstand deutlich niedriger und man konnte zu Fuß zur Insel gelangen. Die Schmelze nach der letzten Eiszeit hatte den Anstieg des Wasserspiegels zur Folge und Robben Island wurde zu einer echten Insel.

Seit Ankunft der holländischen Siedler in Kapstadt im Jahre 1652 wurde Robben Island meist als Gefängnis genutzt. Zu Zeiten der Apartheid wurde Robben Island Synonym für die zahlreichen inhaftierten, politischen Häftlinge, unter ihnen auch Nelson Mandela, der spätere Landespräsident.

Die holländische Unterdrückung führte zu Widerstand bei den ursprünglichen Bewohnern der Region. So endeten viele Khoi Häuptlinge als erste politische Häftlinge auf Robben Island. Muslimische Bewohner der holländischen Kolonien, dem heutigen Indonesien, wurden ebenfalls nach Robben Island gebracht.

Obwohl Robben Island als Gefängnisinsel berühmt und berüchtigt war, wurde die Insel vor der Küste Kapstadts nicht immer als Gefängnis genutzt. Im Jahre 1840 wurde die Insel für Lepra-Kranke und psychisch Kranke genutzt. Im zweiten Weltkrieg (1939-1945) haben die Briten Robben Island als Stützpunkt genutzt. Zu dieser Zeit wurde die Insel bewehrt und mit Artillerie versehen.

Robben Island ist aber berühmt geworden, seitdem das Regime zu Zeiten der Apartheid die Insel als Gefängnis für politische Häftlinge nutzte. Nelson Mandela saß hier für über 20 Jahre.

Zu dieser Zeit sollte auf Robben Island jeder politische Widerstand durch die isolierte Lage des Gefängnisses unterdrückt werden. Ziel war es, den Afrikanischen Nationalkongress (ANC) zu zerstören. Bekannt war das Gefängnis auch für die Brutalität der Wärter.
Trotz aller Versuche gelang es nicht, den Kampfgeist der Unterdrückten zu zerstören. Nelson Mandela baute eine sehr bewundernswerte Beziehung zu einem der Wächter auf - dies kann man auch in seiner Biografie "Long Walk to Freedom" nachlesen.

Die politischen Häftlinge auf der Insel spielten nach dem Sturz des Apartheid-Regimes die entscheidende Rolle beim Aufbau der neuen Demokratie Südafrikas. Zwischen 1961 und 1991 waren mehr als 3000 Menschen auf Kapstadts Robben Island inhaftiert. Heute ist die Insel in ein Museum umgewandelt worden.

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