Elefanten Safaris


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Mächtige Dickhäuter


Elefanten gehören zu den faszinierendsten Tieren überhaupt. Nicht nur beeindrucken sie durch schiere Größe – sie können bis zu vier Meter hoch und sechs Tonnen schwer werden – sondern durch ein außergewöhnliches Sozialverhalten und interessante Fakten. Kein Wunder, dass für die meisten Afrika-Besucher eine Safari ohne Elefanten unvorstellbar wäre. Das größte Landsäugetier der Erde lebt in Herden, die von einer Leitkuh, einer sogenannten Matriarchin, angeführt werden. Diese blicken auf eine lange Lebenserfahrung zurück, kennen die Gefahren der Wildnis und können die anderen Tiere an die besten Futterplätze und zu dringend notwendigen Wasserstellen führen. Die Größe der Herde ist abhängig vom Futterangebot und kann aus nur wenigen Tieren bestehen oder bis aus mehreren Hundert wie in für Elefanten berühmten Gegenden wie dem Chobe Nationalpark in Botswana oder dem Hwange Nationapark in Simbabwe. Bullen verlassen die Herden normalerweise im Alter von zwölf Jahren und verbringen die meiste Zeit ihres Lebens als Einzelgänger oder in kleineren Gruppen. Hin und wieder, besonders während der Paarungszeit, begleiten die Bullen die Herden über einen gewissen Zeitraum. Männliche Elefanten erleben in verschiedenen Abschnitten ihres Lebens eine Verhaltensveränderung, die sogenannte Musth, und treten zu dieser Zeit besonders aggressiv auf. 

Interessant ist auch die Kommunikation zwischen Elefanten. Die meisten Menschen glauben, die sanften Riesen kommunizieren ausschließlich über Trompeten mit ihren Rüsseln, doch verständigen sie sich die meiste Zeit über für uns nicht wahrnehmbare, tiefe Infraschall-Laute, die über Schwingungen im Boden und in der Luft über Kilometer weitergetragen werden. 

Das markanteste Merkmal von Elefanten ist wohl der Rüssel. Von Muskeln durchzogen ist er Waffe, Werkzeug und Strohhalm zugleich. Gegenüber der Annahme der meisten Afrika-Besucher trinken Elefanten allerdings nicht durch den Rüssel, sondern nutzen ihn lediglich, um das Wasser aufzusaugen und dann in den Mund einzuführen. Sie können bis zu unglaubliche 150 Liter Wasser am Tag trinken. Ähnlich verhält es sich mit der Nahrungsaufnahme; die Kolosse benötigen bis zu 200 Kilogramm Vegetation am Tag. Ein weiteres Erkennungszeichen von Elefanten sind die wunderschönen Stoßzähne aus edlem Elfenbein. Die jemals größten gemessenen Stoßzähne waren knapp vier Meter lang.

Elefanten nutzen die Stoßzähne vor allem als Waffe im Kampf unter Bullen oder als Werkzeug, um Rinde von Bäumen zu lösen, doch seit einigen Jahrzehnten wird das schmucke Weiß des Elfenbeins den Tieren immer wieder zum Verhängnis. Die Wilderei ist nach wie vor ein großes Problem und oft bleiben den beeindruckenden Tieren nur Nationalparks oder private Wildreservate als Rückzugsort.

In Südafrika leben Elefanten vor allem im Addo Elephant Nationalpark und im weltberühmten Krüger Nationalpark sowie den angrenzenden privaten Reservaten, darunter Sabi Sand, Timbavati oder Kapama. Die Nationalparks sind ideal für Selbstfahrer und Besucher können im eigenen Fahrzeug auf Spurensuche der grauen Riesen gehen, während Sie in privaten Reservaten von erfahrenen Rangern begleitet werden, die Ihnen mehr über die Verhaltensweise der Dickhäuter erklären. Auf zwei- bis dreistündigen Pirschfahrten im offenen Geländewagen am frühen Morgen oder späten Abend halten Ranger und Fährtenleser Ausschau nach Spuren im Sand oder abgefressenen Ästen und Bäumen. Oft halten Sie in unmittelbarer Nähe einer Herde, die kurze Zeit später friedlich am Fahrzeug vorbeizieht und Sie die Tiere buchstäblich berühren könnten – eine unvergessliche Erfahrung. Besonders Mutige können auch an einer Buschwanderung teilnehmen und die Elefanten zu Fuß aufspüren; eine Mischung aus purem Adrenalin, Freude und Respekt vor der unberührten Natur. 

Wilde und frei umherstreifende Elefanten gibt es vor allem noch in Namibia und Botswana. In Namibias berühmter Namib-Wüste kann es durchaus vorkommen, dass Ihr Weg von einem der letzten Wüstenelefanten gekreuzt wird. Botswanas Chobe Nationalpark ist Heimat der größten Elefantenpopulation der Erde mit über 120.000 Tieren und, genau wie der Hwange Nationalpark in Simbabwe, berühmt für seine riesigen Herden. Das Okavango Delta ist ebenfalls ein idealer Ort, um die Dickhäuter in den Sumpfgebieten und Flussläufen zu beobachten. Auch in Ostafrika sind Elefanten beheimatet und können in der weiten, offenen Savanne exzellent entdeckt werden. Beliebte Destinationen für Elefant-Safaris sind hier die weltberühmte Serengeti, das Selous Game Reserve, der Tsavo East & West sowie der Amboseli Nationalpark. 

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