Ruanda Fakten & Info


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Infos über Ruandas Klima, Geographie und Geschichte


Das Klima in Ruanda:

Trotz der Nähe zum Äquator ist das Klima in Ruanda eher mild und man spricht von tropischem Hochlandklima. Die Temperaturen liegen meist zwischen angenehmen 19°C und 25°C. In den Nächten kann es in manchen Landesteilen aufgrund der Höhenlage deutlich abkühlen. 

Es gibt jeweils 2 Regen- und 2 Trockenzeiten. Die sogenannte große Regenzeit ist von Februar bis Mai, gefolgt von der großen Trockenzeit von Juni bis Mitte September. Die kleine Regenzeit beginnt meist Mitte September und dauert bis November und wird wiederum  von der kleinen Trockenzeit in den Monaten Dezember und Januar abgelöst. 

Als beste Reisezeit für Ruanda gelten die Monate der großen und kleinen Trockenzeit, also zwischen Juni und Mitte September und zwischen Dezember und Januar. Doch aufgrund der Höhenlage ist das Reisen an sich während des ganzen Jahres angenehm.

Geographie:

Das relativ zentral in Afrika und nahe am Äquator gelegene Ruanda wird auch das "Land der tausend Hügel" genannt. Insbesondere im westlichen Teil des Landes findet sich die fruchtbare, hügelige Landschaft. Der Großteil des Landes befindet sich im sogenannten Hochland mit durchschnittlich 1500 Höhenmetern, wobei der Karisimbi, einer der Vulkanberge, auf über 4500m Höhe liegt.

Im Nordwesten des Landes, an der Grenze zur Demokratische Republik Kongo, befinden sich die vulkanischen Virunga Berge mit dem schneebedeckten Mount Karisimbi. Die anderen angrenzenden Länder sind Tansania im Osten, Uganda im Norden und Burundi im Süden. 

Touristisch interessant sind insbesondere die Gorillas in den Virunga Bergen sowie die Schimpansen im Nyungwe Forest Nationalpark

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten in Ruanda zählen der Nyanza Königspalast, das Nationalmuseum von Butare und das Genozid Mahnmal in Murambi. 


Allgemeine Informationen:
 
Hauptstadt:  Kigali 
Bevölkerungsanzahl: 8,600,000 
Zeitzone: GMT/UTC +2 
Sprachen:  Kinyarwanda, englisch, französisch. 
Währung:  Ruanda Franc (RWF)
Volksgruppen: Tutsi, Hutu, Twa
Infrastruktur: internationaler Flughafen Kigali (KGL), Inlandsflüge werden angeboten. Die Hauptverkehrsstrassen sind asphaltiert, sonstige Strassen sind nur mit geländefähigem Fahrzeug zu bereisen. In großen Städten gibt es Busse, Taxis und Mietwagen.

Geschichtliche Informationen:

Die Geschichte Ruandas ist ungefähr seit dem 15. Jahrhundert beschrieben. Die vermutlich frühesten Einwohner auf ruandischem Boden war das Pygmäenvolk der Twa. Man geht davon aus, dass im 14.-15. Jahrhundert zunächst die Hutu eingewandert sind. Die nilotische Volksgruppe der Tutsi folgte und nahm die staatliche und militärische Führung des Landes ein, während die Hutu traditionell als Bauern tätig waren.

Man geht davon aus, dass beide Volksgruppen schon seit jeher eher nebeneinander als miteinander gelebt haben, da es schon in frühester Zeit immer wieder Aufstände der Hutu gegenüber den regierenden Tutsi gab. Die neueste Geschichtsschreibung besagt, dass es sich bei den beiden Volkgruppen jedoch nicht um verschiedene Stämme oder ethnische Gruppen handelte, sondern vielmehr um verschiedene Stände oder Klassen, wobei die Tutsi höher standen. 

Von 1890 an zählte Ruanda zum Deutsch-Ostafrikanischen Kolonialgebiet, wobei der Einfluß in die Regierungsgeschäfte und das Leben in Ruanda kaum bemerkbar waren. Nach Ende des 1.Weltkrieges wurde das Gebiet an Belgien übertragen. Die belgische Kolonialverwaltung führte im Jahr 1933 eine rassische Klassifzierung in den Ausweispapieren ein.

Ab 1946 wurde das Treuhandgebiet der UNO weiterhin von Belgien verwaltet. 1959 geschah eine Bauernrevolte der Hutu gegen die unbeliebten Tutsi, wobei bis zu zehntausend Menschen getötet wurden und viele Tutsi in das benachbarte Burundi und Uganda flüchteten.

Bei den Wahlen im Jahr 1960 gewannen erstmals die Hutu mit einer überwältigenden Mehrheit und die im Lande verbliebene Tutsi Minderheit verlor jegliche politische Macht. Ein Jahr später wurde Belgien vor vollendete Tatsachen gestellt, als bei der Konferenz von Gitarama die Republik Ruanda ausgerufen wurde und der sich im Ausland befindliche Tutsi König entmachtet wurde.

Die Republik wurde von Belgien anerkannt und seit 1962 gilt Ruanda offiziell als unabhängige Republik. In der Folge versuchten die im Ausland weilenden, geflohenen Tutsi die Macht im Jahr 1963 widerzuerlangen. Dies mißlang und wurde blutig niedergeschlagen.

Auch in den darauffolgenden Jahren kam es immer wieder zu Massakern an den noch im Lande verbliebenen Tutsi.

Im Jahr 1988 kam es in der von den geflohenen Tutsi dominierten Armee in Burundi zu gezielten Übergriffen gegen die dort lebenden Hutu. Diese wiederum flüchteten in der Folge nach Ruanda, was die dortige Hutu-Regierung vor finanzielle und logistische Probleme stellte, da das Land zu dieser Zeit von Überschwemmungen geplagt war und bereits zahlreiche Menschen im Land obdachlos waren.

1990 forderte die, sich an der Grenze zu Uganda etablierte Tutsi-Rebellenarmee, die regierenden Hutu heraus. 1993 entsandte der Weltsicherheitsrat eine UN-Friedenstruppe zur Stabilisierung. Der moderatere Präsident Habyarimana hatte gerade einem Abkommen zugestimmt, das den Tutsi eine Beteiligung der Macht zugestimmt hatte, als er 1994 bei seiner Rückkehr aus Tansania unter mysteriösen Umständen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. 

Obwohl die Hutu die Tutsi für den Tod verantwortlich machten sprechen einige Tatsachen dafür, dass dieses Attentat von der radikalen Hutu-Gruppe selbst initiiert wurde. Diese Extremistengruppe, welche sich 1990 gebildet hatte, starteten unmittelbar nach dem Attentat die gezielten Pogrome gegen Tutsi und moderate Hutu. Die Unruhen gipfelten im grausamen Völkermord bei dem von April bis Juni 1994 mindestens 750 000 Tutsi und 50 000 moderate Tutsi ermodet wurden. Die ruandische Statistik weist über eine Million unschuldig getöteter Menschen auf, von den über 950 000 namentlich bekannt sein sollen.
Seit dem Jahr 2002 wird dieser Teil der Geschichte durch die Gacaca Gerichte aufgearbeitet.
Der den Tutsi zugehörige Präsident Kagame regiert das Land seit 2000. Nach einem Referendum wurde er im Jahr 2003 auch von den Hutu in seinem Amt bestätigt. Die Rückkehr der Flüchtlinge aus den Nachbarländern wurde von der UNO organisiert.

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