Warum sollte man nach Namibia reisen?

Viele afrikanische Länder rühmen sich mit abwechslungsreichen Destinationen, einer tierreichen Wildnis und malerischen Landschaften, aber nur wenige bestechen durch solch grenzenlose Horizonte, ungezähmte Wildnis und ein angenehmes Klima wie Namibia. Das Land im Südwesten Afrikas, Heimat der ältesten Wüste der Welt sowie einer der bekanntesten Nationalparks des Kontinents, ist das ideale Reiseziel für Selbstfahrer und Abenteurer.

Namibia lockt mit einer gut ausgebauten Infrastruktur und erstklassigen Touristeneinrichtungen. Bezwingen Sie die roten Sanddünen im Sossusvlei bei Sonnenaufgang oder gehen Sie im Etosha Nationalpark auf Safari. Wandern Sie durch den Fish River Canyon oder besuchen Sie die Himba im äußersten Norden des Landes, der Kaokoland-Region. Bei einem Rundflug über der Skelettküste staunen Sie über die raue Schönheit der Landschaft und lassen sich anschließend von deutscher Gemütlichkeit in der Küstenstadt Swakopmund verzaubern. Für Nervenkitzel sorgen zahlreiche Aktivitäten wie Quadbiking in den Dünen, Heißluftballonfahrten, Fallschirmspringen oder Sandboarding in der Namib-Wüste.

Um Zeit zu sparen und lange Anfahrten zu umgehen, können Sie Namibia statt im Mietwagen auch mit einem Charterflugzeug entdecken. Zahlreiche internationale Flüge landen in Windhoek, weshalb Sie einen Namibia-Urlaub auch sehr gut mit Südafrika oder Botswana kombinieren können. Die Wintermonate zwischen August und Oktober sind mit warmen Tages- und kühlen Nachttemperaturen am beliebtesten.

In Afrika geht es nicht nur darum, was man kennt, sondern vor allem darum, wen man kennt.

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Häufig gestellte Fragen

Auf einen Blick: Häufig gestellte Fragen & Antworten über Namibia.

  • Namibia eignet sich hervorragend für eine Selbstfahrerreise im Mietwagen. Sie sollten aber darauf achten, einen guten Geländewagen mit zwei Ersatzrädern zu mieten, da ein platter Reifen auf den Schotterstraßen durchaus vorkommen kann. Namibia verfügt über ein gut ausgeschildertes Straßennetz, das hauptsächlich aus Schotterstraßen besteht. Lediglich die Hauptstraßen, die Windhoek mit dem Norden, Süden und der Küste verbinden, sind geteert. Man sollte die Entfernungen zwischen den einzelnen Reisezielen keinesfalls unterschätzen. Bei solch langen Strecken ist oftmals der Weg das Ziel. Sie sollten sich deshalb an den einzelnen Stationen Ihrer Reise etwas Zeit nehmen, um nicht nur im Auto zu sitzen. Sie fahren auf der linken Straßenseite, genau wie in Südafrika, Großbritannien und Australien. Die Eingewöhnungsphase ist aber relativ kurz, da das Verkehrsaufkommen in Namibia generell sehr niedrig ist.

    Eine weitere beliebte Reisemöglichkeit ist eine Fly-In-Safari, ja nach vorhandenem Budget. Somit kommen Sie schneller an Ihr nächstes Ziel und genießen Namibia aus der Vogelperspektive.

  • Bei den meisten Mietwagenanbietern müssen Sie beim Abholen des Fahrzeugs eine Kreditkartenautorisierung hinterlassen. Diese garantiert der Autovermietung, dass Sie anfallende Extrakosten oder eventuelle Strafzettel auch tatsächlich zahlen werden. Die meisten Fahrzeuge werden mit unbegrenzten Kilometern angeboten, da die Entfernungen in Namibia so groß sind. Hier sind weitere Tipps für Ihre Selbstfahrertour durch Namibia:

    - Wenn Sie Ihren Mietwagen abholen, sollten Sie überprüfen, ob der Reservereifen in gutem Zustand ist und ob Sie über die erforderlichen Werkzeuge zum Wechseln des Reifens verfügen. Sie sollten auch den Zustand der anderen Reifen, der Scheiben und des Motors überprüfen, um zu vermeiden, dass Ihnen Schäden berechnet werden, die auf normalen Verschleiß zurückzuführen sind.

    - Während Ihrer Selbstfahrerreise sollten Sie sicherstellen, dass Sie Ihren Tank bei jeder Gelegenheit auffüllen, da die Entfernungen zwischen den Tankstellen teilweise recht lang sind. Außerdem sollten Sie Notvorräte an Wasser und Grundnahrungsmitteln mitführen. Wir empfehlen Ihnen zudem, jeden Morgen den Reifendruck, das Öl und das Wasser überprüfen, bevor Sie sich auf den Weg machen.

    - Fahren Sie nicht, außer im Notfall, nach Einbruch der Dunkelheit, da schlechte Lichtverhältnisse und Tiere auf der Fahrbahn die Straßen sehr gefährlich machen!

    - Nachfolgend haben wir einige Tipps zum Fahren in Namibia zusammengestellt:

    - Geschwindigkeit – 120 km/h auf Teerstraßen und 80 km/h auf Schotterwegen. Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, sollten Sie diese Grenzwerte nicht überschreiten, insbesondere auf Schotterstraßen mit unvorhersehbaren Bedingungen.

    - Bremsen auf Schotterwegen – Bremsen Sie niemals abrupt ab, insbesondere, wenn Sie um eine Kurve fahren.

    - Salzige Straßen – nördlich von Swakopmund neigen die Schotterwege dazu, sich im Nebel aufzulösen und rutschig zu werden. Sie sehen vielleicht aus wie Teer, sind es aber nicht!

    - Staub – Bei staubigen Bedingungen ist es ratsam, die Scheinwerfer des Fahrzeugs einzuschalten, damit andere Verkehrsteilnehmer sie besser sehen können.

    - Dämmerung / Nacht – Fahren Sie niemals nach Einbruch der Dunkelheit über Land. Tiere schlafen oft auf warmem Teer und Kies und sind für viele Unfälle verantwortlich. Ihre Versicherung deckt dies nicht ab.

    - Sandstraßen – Auto anhalten, 4x4 einschalten, fahren. Nach dem Überqueren ausschalten.

    - Straßenschilder – Beachten Sie die Verkehrszeichen, insbesondere die, die auf eine leichte oder scharfe Kurve hinweisen. Wenn ein Warnschild auf eine sanfte Kurve hinweist, reduzieren Sie die Geschwindigkeit um mindestens ein Drittel, bevor Sie mit dem Abbiegen beginnen. Reduzieren Sie bei einem Warnschild, das auf eine scharfe Kurve hinweist, die Geschwindigkeit vor Beginn der Kurve auf mindestens die Hälfte.

    - Tiere – Achten Sie immer auf Tiere, insbesondere Warzenschweine, da diese dazu neigen, an Straßenrändern nach Nahrung zu suchen.

    - Beleuchtung – Fahren Sie stets mit eingeschaltetem Licht.

    - Tropische Regenschauer – Fahren Sie von der Straße ab, lassen Sie das Licht an und warten Sie ab, bis der Regen aufhört.

    - Flüsse – Trockenflüsse entspringen schnell. Warten Sie, bis die Strömung nachlässt oder gehen Sie zuerst die Route ab, wenn die Strömung sehr langsam ist.

    - Reifenpanne – Verwenden Sie immer das mitgelieferte Sicherheitsdreieck und suchen Sie einen ebenerdigen Platz zum Wechseln des Reifens.

    - Linksverkehr – Sie fahren auf der linken Straßenseite (wie in Südafrika oder Großbritannien).

    - Sicherheitsgurt – Der Fahrer sowie alle Fahrgäste im Fahrzeug müssen während der Fahrt im Auto jederzeit angeschnallt sein. Geldbußen bei Nichteinhaltung sind hoch.

    - 4x4-Funktion – Finden Sie vor Abfahrt heraus, wie Sie die 4x4-Funktion Ihres Autos aktivieren. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, aus dem Allradantrieb auszusteigen, ist es manchmal hilfreich, vorab etwas rückwärts zu fahren.

    - Fahrer – Stellen Sie nach Möglichkeit sicher, dass Sie zwei versicherte Fahrer haben.

    - Fahrtzeiten – Fahrtstrecken sind teilweise sehr lang. Wir empfehlen, nicht länger als fünf bis sechs Stunden im Auto zu sitzen, da sonst die Konzentration nachlässt. Denken Sie daran: Der Weg ist das Ziel.

    - Bezahlung an Tankstellen – Bitte haben Sie genügend Bargeld bei sich, um an Tankstellen zu bezahlen, da einige Tankstellen nur Bargeld akzeptieren.

    - Polizeikontrolle – Immer anhalten und Anweisungen folgen. Wenn Sie ein Bußgeld zahlen müssen, bestehen Sie immer darauf, eine Quittung zu bekommen.

  • Namibia ist ein ganzjähriges Reiseziel, wobei Sommer und Winter ganz unterschiedliche Erlebnisse bieten. Namibias Klima ist im Allgemeinen sehr trocken und angenehm, da das Land teilweise von der Namib bedeckt ist, eine der trockensten Wüsten der Welt. Von Oktober bis Februar erleben Sie die wärmsten Temperaturen. Oktober und November sind jedoch bis zu einem gewissen Grad erträglich. Der Dezember ist unangenehm heiß. Juli bis September herrscht Hochsaison in Namibia, da das Klima dann gemäßigter ist und Selbstfahrern ein gewisses Maß an Komfort auf der Straße ermöglicht. Im Winter, von Juni bis August, erleben Sie die kühlsten Temperaturen in Namibia.

    Namibia ist zwischen Juli und November sowie in den Osterferien ein sehr beliebtes Reiseziel. Während dieser Monate ist in Namibia Winter und die Temperaturen sind gemäßigter: Die Nächte sind kühl und die Tage warm sowie sonnig. Safari-Urlauber reisen vor allem im Winter gerne nach Namibia, da die Wildbeobachtungen im Etosha Nationalpark, Damaraland, an der Skelettküste und in der Caprivi-Region dann am besten sind. Die Lodges und Hotels sind jedoch dann sehr voll und nur begrenzt verfügbar. Eine frühzeitige Buchung ist für eine erfolgreiche Reiseplanung zu dieser Jahreszeit wichtig. Reisen außerhalb dieser Zeiträume gewährleisten eine bessere Verfügbarkeit, niedrigere Preise und weniger Reisende.

  • Die meisten Besucher landen am internationalen Flughafen Hosea Kutako, 45 Kilometer östlich von Windhoek. Internationale Flüge kommen mehrmals in der Woche von Johannesburg und Frankfurt über eine Reihe von Fluggesellschaften an. Fluggesellschaften mit Linienflügen nach Namibia sind unter anderem British Airways, Qatar und Condor. Das Flughafenterminal bietet eine Vielzahl von Geschäften und Restaurants sowie Geldautomaten und andere hilfreiche Dienstleistungen, darunter Taxi- und Shuttle-Transporte von und nach Windhoek.

    Die Flugdauer von Frankfurt nach Windhoek dauert rund 11 Stunden. Johannesburg und Kapstadt liegen circa zwei Flugstunden entfernt. Von London nach Windhoek sind es ungefähr 12 Stunden.

    Vom internationalen Flughafen Hosea Kutako können Sie weiter nach Walvis Bay, Lüderitz und Oranjemund fliegen. Vom Flughafen Eros in Windhoek reisen Sie weiter nach Ondangwa, Rundu und Katima Mulilo.

  • - Kleidung – Neutrale Freizeitkleidung (Shorts & Hemden) für den Alltag, ein Paar feste Schuhe (mit Sohlen, die dick genug sind, um sich vor Dornen zu schützen), ein Paar offene Sandalen, eine leichte wasserdichte Jacke für den Sommer, warme Pullover und lange Hosen für den Winter, Freizeitkleidung für das Abendessen, Badeanzug, ein Paar feste Gartenhandschuhe beim Camping – sehr nützlich zum Sammeln von Brennholz usw. Ein kleiner Tagesrucksack ist bei Tageswanderungen nützlich.

    - Andere nützliche Dinge – Handtuch (falls Sie campen), Hut mit breiter Krempe, Sonnenbrille, Sonnencreme, 2-Liter-Wasserflasche (Sie können bei Ihrer Ankunft auch eine Mineralwasserflasche kaufen und diese wieder auffüllen), Kamera mit Ersatzbatterien, Fernglas, Ersatzbrille (wenn Sie diese oder Kontaktlinsen tragen), persönliche Medikamente, ein Basisset mit Salzbeuteln, Durchfalltabletten, Schmerzmitteln, Antihistamin-Creme, Insektenschutzmittel, Pflaster und Antibiotika-Salbe.

    - Welche zusätzlichen Dinge brauche ich für einen Campingausflug? Eine leistungsstarke Taschenlampe und ein Schlafsack können normalerweise ausgeliehen werden, wenn Sie keinen eigenen mitbringen möchten.

  • Namibia hat die zweitniedrigste Kriminalitätsrate im südlichen Afrika und schwere Kriminalität gegen Touristen ist praktisch unbekannt. Außerhalb der großen Stadtzentren haben Sie die Straßen fast buchstäblich für sich, selbst auf den Haupttouristenrouten ist es üblich, einen Abstand von 15 Minuten zum nächsten Auto zu haben. Wenn Sie eine Panne oder ein Problem haben, halten Passanten normalerweise immer an und helfen.

    Namibia ist ideale Selbstfahrerdestination. Die Straßen sind in gutem Zustand, sehr ruhig und leicht zu befahren, mit Wegweisern an jeder Kreuzung. Auf einer Selbstfahrertour bekommen Sie von uns vorab Reisetipps und Wegbeschreibungen für Ihre Route. Mit unserem Mietwagenpartner vor Ort bieten wir auch die umfassendste Versicherung in Namibia an, einschließlich Reifen, Felgen, Lichtern, Unterboden- und Wasserschäden.

    Sobald Sie unterwegs sind, informieren wir alle Lodges über Ihr Routing und Ihre ungefähre Ankunftszeit. Sie bekommen außerdem unsere Notrufnummer, über die Sie stets einen unserer deutschsprachigen Reiseberater erreichen können.

  • - Naturschutzgebiete: 15 Prozent Namibias steht unter Naturschutz. Der Durchschnitt in Afrika liegt bei acht Prozent.

    - Bildung: Die derzeitige Alphabetisierungsrate in Namibia liegt bei 83 Prozent und ist damit eine der höchsten in Afrika.

    - Religion: Die Religionsfreiheit ist ein Grundrecht in Namibia. Etwa 90 Prozent der Bevölkerung sind Christen.

    - Währung: Der Namibia-Dollar (N$) und der südafrikanische Rand (ZAR) sind aneinandergekoppelt. Beide können als gesetzliches Zahlungsmittel zum Kauf von Waren und Dienstleistungen in Namibia verwendet werden.

    - Zeitzonen: In Namibia gibt es keine Umstellung auf die Sommerzeit. Das Land hat das ganze Jahr über dieselbe GMT-Zeit wie Südafrika. GMT +1 Stunde.

    - Wildbeobachtung: Kein Vergleich zur Krüger-Region in Südafrika, aber dennoch reizvoll, besonders im Etosha Nationalpark. Auch die Landschaft ist spektakulär.

    - Flüsse: Mit Ausnahme der Flüsse an den Grenzen zu den Nachbarländern (Orange mit Südafrika, Kunene mit Angola, Kavango mit Botswana, Kwando mit Angola und Sambia und Sambesi mit Simbabwe) sind alle Flüsse Trockenflüsse.

    - Wasserfälle: Die Epupa- und Ruacana-Fälle befinden sich an der Nordgrenze des Landes und sind nur mit dem Charterflug erreichbar. Die Popa-Fälle befinden sich in der Caprivi-Region an der Grenze zu Botswana. Es ist möglich, selbst in dieses Gebiet zu fahren.

    - Unterkünfte: Der Standard hinsichtlich Service und Unterkunft in Hotels, Lodges sowie Gästehäusern entspricht nicht ganz den Optionen in Südafrika – Luxuslodges sind jedoch fantastisch!

    - Reisedauer: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer hängt von der Anzahl der Reiseziele und Gebiete ab, die Sie besuchen möchten. Bitte beachten Sie, dass das Fahren durch Namibia sehr zeitaufwändig sein kann und Sie genügend Zeit mitbringen sollten. Wir empfehlen eine Reisedauer von mindestens 14 Tagen, um die beliebtesten Teile Namibias unter einen Hut zu bringen. Andernfalls wird es sehr stressig mit langen, heißen Fahrten von einer Region in die nächste, ohne dass Sie viel erleben und entspannen können.