Warum sollte man in den Krüger Nationalpark reisen?

Eine Safari im weltbekannten Krüger Nationalpark ist das Highlight Ihrer Südafrikareise. Nicht ohne Grund gehört das Schutzgebiet zu einem der wertvollsten Schätze Afrikas: Hier erleben Sie eine artenreiche Tierwelt in unberührter Natur und übernachten in einigen der besten privaten Safarilodges des Landes. Freuen Sie sich auf eindrucksvolle Sichtungen der „Big Five“ – Löwe, Nashorn, Leopard, Büffel sowie Elefant – und weitere unvergessliche Safari-Erlebnisse.

Wenn Sie Leoparden aufspüren, eine Löwenherde aus nächster Nähe beobachten oder Elefanten in ihrem natürlichen Habitat sehen möchten, sollte ein Besuch im Krüger Nationalpark auf jeden Fall auf Ihrer Wunschliste stehen.

Das Schutzgebiet ist einfach zu erreichen und strotzt dennoch vor authentischer Wildnis. Es erstreckt sich auf fast 19.000 Quadratkilometern im Nordosten Südafrikas. Mit 147 verschiedenen Säugetier- und 517 Vogelarten beheimatet der Krüger die größte Artenvielfalt des Landes und sollte somit zur ultimativen Safaridestination in Ihrem Reiseplan gehören. Der Krüger Nationalpark hält neben der Beobachtung der „Big Five“ auch die unterschiedlichsten Landschaftsbilder für Sie bereit.

Ebenso vielfältig wie Flora und Fauna sind auch die Übernachtungsmöglichkeiten. Egal, ob Sie eine luxuriöse Lodge auf höchstem Niveau oder ein rustikaleres Buschcamp bevorzugen – unsere erfahrenen Reiseexperten kennen sich mit den Safariunterkünften im Krüger Nationalpark bestens aus. Wir finden für jeden Anlass und jedes Budget die passende Lodge. Erleben Sie mit uns die Safari Ihres Lebens!

In Afrika geht es nicht nur darum, was man kennt, sondern vor allem darum, wen man kennt.

Wir arbeiten mit den besten Lodges und Camps zusammen, um Ihnen den besten Preis für Ihre Safari zu bieten.

Häufig gestellte Fragen

Auf einen Blick: Häufig gestellte Fragen & Antworten über Krüger Nationalpark.

  • Die Anreise zum Krüger Nationalpark ist auf verschiedenen Weisen erreichbar, abhängig von Zeit, Budget und Ihren persönlichen Wünschen. Sie können entweder direkt zum Flughafen oder zu Lodges fliegen oder den berühmten Nationalpark mit dem eigenen Fahrzeug ansteuern. Am bequemsten kommen Sie mit dem Kleinflugzeug zu Ihrer Safarilodge.

    Direktflug zur Lodge

    Es werden täglich Flüge vom Flughafen Johannesburg zu vielen der privaten Lodges angeboten. Dies ist der schnellste und komfortabelste Weg, um zum Krüger Nationalpark zu gelangen. Die Flugzeit beträgt ungefähr 90 Minuten und Sie werden direkt zur jeweiligen Landebahn Ihrer gewünschten Lodge geflogen. Bitte beachten Sie, dass diese Variante auch die teuerste ist und Sie auf diesen Flügen nur mit 20kg Gepäck in weichen Reisetaschen reisen dürfen.

    Direktflug nach Hoedspruit (HDS) oder zum Kruger Mpumalanga International Flughafen (KMI)

    Es gibt tägliche Flüge von Johannesburg nach Hoedspruit und Mpumalanga, mehrmals die Woche auch von Kapstadt und Durban aus. Von diesen Flughäfen aus können Sie zwischen einem Shuttle per Auto oder einem kurzen Flug mit einem Kleinflugzeug wählen. Bei einem Aufenthalt im Sabi Sand Game Reserve empfehlen wir Nelspruit als Flughafen (KMI), während die meisten Lodges weiter nördlich, darunter das Timbavati Wildreservat, am schnellsten von Hoedspruit erreichbar sind.

    Eigene Anreise mit dem Mietauto

    Falls Sie – wie meist – aus der Richtung Johannesburg kommend anreisen, empfiehlt sich eine entspannte Anreise mit dem eigenen Auto. Auf der Strecke locken beschauliche Orte wie Dullstroom und die berühmte Panorama Route. Sie schlagen zwei touristische Fliegen mit einer Klappe und können vor Ihrer Safari den beeindruckenden Blyde River Canyon mit den Bourke’s Luck Potholes und dem Aussichtspunkt God’s Window bewundern. Entlang der Strecke gibt es genügend Tankstellen und die Reiseziele sind gut ausgeschildert.

    Anreise zwischen verschiedenen Lodges

    Die Auswahl der richtigen Lodge kann schwerfallen – warum teilen Sie Ihre Safari nicht auf mehrere Unterkünfte auf? Sie werden direkt von Ihrer ersten Lodge abgeholt und bequem mit einem Kleinflugzeug zu Ihrer nächsten Destination geflogen. Wir empfehlen, Ihren Aufenthalt zwischen unterschiedlichen Reservaten oder gar Landschaften aufzuteilen, um möglichst viel der afrikanischen Wildnis kennenzulernen.

  • Die beste Reisezeit für eine Safari im Krüger Nationalpark ist von Mai bis November. In den Winter- und Frühlingsmonaten Südafrikas ist es trocken und die Vegetation in der Krüger-Region karge. Daher tummeln sich die zahlreichen Tiere an Wasserlöchern und sind einfacher zu erspähen. Allerdings lohnt sich ein Besuch der Region das ganze Jahr über. Hier erfahren Sie, was Sie zu den unterschiedlichen Jahreszeiten erwartet: Im Sommer wechseln sich Sonne und Regen ab, nachmittags gibt es oftmals Gewitter und es werden viele Tierbabys geboren. In den Herbstmonaten wird die Landschaft seichter und für viele Tiere beginnt die Paarungszeit. Im Winter zieht es die Tierwelt an die verbliebenden Wasserquellen. Der Frühling ist der Höhepunkt der Trockenzeit und verspricht Ihnen die besten Chancen auf einzigartige Tiersichtungen. Außerdem erreichen die ersten Regenschauer die Krüger-Region.

    November bis Dezember: Die Sommermonate sind heiß und feucht, mit anhaltenden Regenfällen oder für diese Zeit typische Schauer am Nachmittag, die normalerweise vor den Pirschfahrten wieder aufhören. Viele Jungtiere werden zu dieser Zeit geboren wie z.B. die der Impalas.

    Januar bis März: Dies sind für gewöhnlich niederschlagsreiche Monate mit sehr heißen Tagen. Zu dieser Zeit lassen sich wunderschöne Zugvögel in allen Farben und Federkleidern bewundern. Pirschfahrten finden sehr früh am Morgen oder am späten Nachmittag statt, um die Mittagshitze zu vermeiden.

    April: Die Vegetation verändert sich während des Herbstes langsam von dichtem, üppigem Gras zu einem leicht kargen, braunen Buschland. Die Temperaturen kühlen nachts herunter, aber tagsüber ist es immer noch angenehm warm. Nachmittags kann es vereinzelt Gewitter geben.

    Mai bis Juni: In den Wintermonaten wird es nachts und auch schon abends kalt. Warme Bekleidung wie Handschuhe, Schal, Mützen und gefütterte Jacken sind empfehlenswert. Große Herden von Elefanten ziehen umher. Die Bäume verlieren ihre Blätter und die karge Vegetation verbessert die Möglichkeit, Tiere auf den Pirschfahrten zu entdecken.

    Juli bis September: In dieser Zeit ist es sehr trocken und in der Nacht ist es sehr kalt. Deswegen ist es bei den Pirschfahrten am frühen Morgen oder späten Nachmittag kühl. Tierbeobachtungen sind im Allgemeinen fantastisch, denn die Tiere sind nicht durch hohes Gras getarnt und sammeln sich um die wenigen Wasserstellen herum.

    Oktober: Der Frühling ist der Höhepunkt der Trockenzeit und sorgt für heiße Winde und eine farblose, karge Vegetation. Die Flüsse und angestauten Seen führen kaum noch Wasser und ziehen die Tiere an. Deswegen sind hier Tierbeobachtungen besonders gut. Die ersten Regenfälle kommen gegen Ende Oktober und das Ende des Frühlings und die neue Regenzeit sind nicht mehr zu übersehen. Ganz gleich zu welcher Jahreszeit Sie verreisen, unsere Reiseexperten stellen sicher, dass Sie sich in der richtigen Region befinden, um eine unvergessliche Safari zu erleben.

  • In der Region rund um den Krüger Nationalpark befinden sich diverse luxuriöse private Wildreservate. Zu den bekanntesten zählen das Sabi Sand Game Reserve, Timbavati Private Nature Reserve, Manyeleti Game Reserve und das Thornybush Game Reserve. Diese sind Heimat einer Vielzahl von Lodges in einmalig schöner Lage, die jeweils mit ihrem eigenen Stil, einer umfassenden Ausstattung, Größe und Exklusivität bestechen. Auch hinsichtlich der Safari-Aktivitäten unterscheiden sich die Unterkünfte. Die Möglichkeit, abseits der Wege zu fahren, Nachtfahrten und Buschwanderungen zu unternehmen sowie die exklusive Nutzung bestimmter Gebiete für Pirschfahrten zu nutzen, sind Dinge, die den Preis- und Erlebnisunterschied Ihrer Safari ausmachen. Daher können Safarilodges zwar unmittelbar nebeneinanderliegen, aber völlig unterschiedliche Preise haben. Wir bei Rhino Africa sind Experten für Safaris im Krüger Nationalpark sowie in privaten Reservaten. Wir übernachten regelmäßig in all diesen Lodges. Daher verfügen wir über die notwendigen Erfahrungen und Kenntnisse, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Wahl für Ihre Reise in den Krüger Nationalpark treffen.

  • In der Regel kommen Sie am Nachmittag in Ihrer Safarilodge an. Wir empfehlen, dass Sie spätestens gegen 14:00 in der Unterkunft sein sollten. Sie haben dann genug Zeit, um sich Ihr Zimmer anzuschauen, bevor der Nachmittagstee serviert wird und Sie auf Ihre erste Pirschfahrt gehen.

    16:00 Uhr | Nachmittagstee

    Am späten Nachmittag wird Ihnen ein landestypische Nachmittagstee mit Kuchen und Fingerfood serviert. Gemeinsam mit Ihrem Ranger und anderen Gästen genießen Sie den nachmittäglichen Snack voller Vorfreude auf die Pirschfahrt.

    16:30 Uhr | Abendpirschfahrt

    Wenn sich die Sonne langsam dem Horizont nähert und die aufgeheizte Luft abkühlt, ist es Zeit für Ihre nachmittägliche Pirschfahrt. Die Tiere erholen sich von der Hitze des Tages und werden langsam aktiv. Dies ist die beste Zeit, um Wildtiere zu erspähen. Ihr Guide fährt den Geländewagen, während der Spurenleser Ausschau nach den Fährten der Tiere hält. In privaten Reservaten können Ihre Ranger die ausgewiesenen Straßen mit dem Geländewagen verlassen und direkt durch den Busch fahren, wodurch Sie die Tiere hautnah erleben.

    18:00 Uhr | Sundowner Drinks

    Bei Einsätzen der Dämmerung wird Ihr Guide das Fahrzeug anhalten und Sie können beim Sundowner – einer alten Safari-Tradition – Ihren Tag ausklingen lassen. Der Sonnenuntergang in Afrika ist unvergesslich und taucht den Busch in malerische Farben.

    18:30 Uhr | Nachtaktive Tiere beobachten

    Mit zunehmender Dunkelheit benutzen die Ranger helle Scheinwerfer, um nachtaktive Tiere aufzuspüren. Das Licht der Suchscheinwerfer wird von den Augen der Tiere reflektiert, sodass auch kleine Lebewesen relativ einfach erspäht werden können.

    19:30 Uhr | Rückkehr zum Camp

    Der Beginn des Abendessens hängt davon ab, wie lang Ihre Pirschfahrt dauert. Der Guide wird Ihre Fahrt nicht abbrechen, wenn Sie gerade auf ein jagendes Rudel Löwen gestoßen sind, einen Leoparden mit seiner Beute gefunden haben oder eine andere aufregende Beobachtung machen. Die Natur bereitet immer wieder Überraschungen, sodass Ihr eigenes Abendessen mitunter ein wenig warten muss. Wenn Sie dann aber ins Camp zurückkehren, haben Sie die Gelegenheit, sich frisch zu machen. Danach werden Sie mit kulinarischen Köstlichkeiten und feinstem Wein verwöhnt.

    20:00 Uhr | Abendessen

    Kein Abendessen auf Safari gleicht dem nächsten. Es gibt verschieden Möglichkeiten, Ihr persönliches kulinarisches Highlight zu genießen. In Abhängigkeit von der Witterung wird Ihr Lodge-Manager entscheiden, wo Ihr Dinner serviert wird. Manchmal gesellt sich Ihr Guide zu Ihnen und den anderen Gästen, sodass Sie die Erlebnisse des Tages gemeinsam besprechen können. Die meisten Luxuslodges bieten Ihnen auch die Möglichkeit, in der Privatsphäre Ihres Zimmers zu essen. Oder aber Sie genießen Ihr Abendessen in der Boma – einer Art Freiluftrestaurant – gemeinsam mit den anderen Gästen.

    Am nächsten Morgen: Ihr Tag auf Safari beginnt vor dem Morgengrauen, um Ihnen optimale Bedingungen für großartige Tierbeobachtungen zu bieten. Sie werden mit einem kurzen Anruf geweckt, bevor Sie sich mit Ihrem Guide für Ihre morgendliche Pirschfahrt treffen.

    05:00 Uhr | Tee & Kaffee

    Bei Tee und Kaffee treffen Sie wieder auf Ihren Ranger und Spurenleser, bevor es im offenen Geländewagen auf Pirschfahrt geht.

    05:30 Uhr | Morgenpirschfahrt

    Da es in der Morgendämmerung oft kalt sein kann, empfehlen wir Ihnen unbedingt warme Kleidung mitzunehmen.

    09:30 Uhr | Frühstück

    Nach einer aufregenden Pirschfahrt kehren Sie in Ihre Lodge zurück, um in aller Ruhe Ihr Frühstücken zu genießen.

    11:00 Uhr | Buschwanderung

    Abhängig von der Saison und den Regeln des jeweiligen Naturschutzgebietes bieten einige Lodges Safariwanderungen in Begleitung bewaffneter Ranger an. Während dieser Buschwanderungen lernen Sie die kleineren Bewohner des Buschs kennen und erfahren mehr über die typische Flora und Fauna. Der Ranger wird Ihnen faszinierende Geschichten vom Leben im Busch erzählen. Außerdem können Sie viele interessante Fakten über die medizinische Bedeutung vieler Pflanzen erfahren.

    13:00 Uhr | Mittagessen

    Nach einem ereignisreichen Vormittag genießen Sie Ihr Mittagessen in der Lodge. Im Anschluss haben Sie Zeit, sich zu entspannen. Manche Lodges bietet Ihnen einen Pool zur Abkühlung, von dem aus Sie die Umgebung überblicken können. Im Anschluss wird wiederum ein Nachmittagstee serviert und Sie erleben Ihre nächste Pirschfahrt. Der Tagesablauf auf Safari ist gut strukturiert, wobei dennoch kein Tag dem anderen gleicht. Die Natur und Tierwelt sorgen immer wieder für Überraschungen, sodass es Ihnen garantiert nie langweilig wird.

     

  • Unabhängig von der Jahreszeit sollte folgende Kleidung auf Ihrer Safari-Packliste stehen: Lange Hosen, Oberteile mit langen Ärmeln, geschlossene Schuhe (für Buschwanderungen), Sonnenhut sowie eine warme Jacke und einen Schal für früh morgens. Vergessen Sie in den südafrikanischen Sommermonaten Ihre Regenjacke nicht!

  • Der Krüger Nationalpark liegt in einem ganzjährig malariagefährdeten Gebiet. In der Regenzeit von Oktober bis April besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir keine medizinischen Ratschläge zur Art der Malaria-Prophylaxe geben. Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt oder das Tropeninstitut und lassen Sie sich von diesen umfassend beraten.

    Die folgenden Informationen können auf keinen Fall die Ratschläge und Empfehlungen Ihres qualifizierten Arztes ersetzen. Viele Gäste reisen jedes Jahr nach Afrika, und mit ein paar einfachen Verhaltensweisen und der richtigen Prophylaxe ist Ihr Urlaub in Afrika genauso sorgenfrei wie in anderen Teilen der Welt. Wir wollen Sie so genau wie möglich informieren, damit Sie einen entspannten Urlaub genießen können.

    Regel Nummer 1: Die wichtigste Regel zur Malaria-Vorsorge ist, sich nicht von Mücken stechen zu lassen. Die weibliche Anopheles Mücke überträgt die Malaria – und fliegt leider vollkommen lautlos, sodass Sie nicht vom Summen gewarnt werden. Moskitos stechen zu jeder Tageszeit, sind aber während der Morgen- und Abenddämmerung am aktivsten. Benutzen sie Insektenmittel wie Autan und tragen sie langärmelige Hemden sowie lange Hosen. Moskitos können durch dünne Stoffe stechen, daher sollten Sie auch bedeckte Körperteile mit Insektenmittel einsprühen. Die meisten Lodges haben Moskitonetze an den Fenstern Ihres Schlafzimmers und über den Betten. Deckenventilatoren helfen ebenso, das Risiko, gestochen zu werden, zu reduzieren.

    Regel Nummer 2: Lassen Sie sich vor Reisen in Malariagebiete unbedingt vom Hausarzt oder Tropeninstitut über eine für Sie geeignete Malaria-Prophylaxe beraten.

    Regel Nummer 3: Seien Sie aufmerksam, falls Sie Malaria-Symptome verspüren. Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr oder gegen Ende Ihrer Reise grippeähnliche Symptome haben (Übelkeit, Schüttelfrost, Fieber, Schweiß, Muskelschmerzen), sollten Sie einen Malariatest machen lassen. Malaria kann im frühen Stadium sehr erfolgreich behandelt werden. Ihre Malariaprophylaxe sollten Sie auch nach Rückkehr aus dem gefährdeten Gebiet wie verordnet fortsetzen.

  • Das Highlight Ihrer Safari im Krüger Nationalpark sind Pirschfahrten und Buschwanderungen, bei denen Sie die Wildtiere Südafrikas in ihrem natürlichen Lebensraum aus nächster Nähe beobachten. Damit die Authentizität von Südafrikas beliebtester Safaridestination langfristig aufrechterhalten bleiben kann, sollten alle Besucher eine gewisse Safari-Etikette einhalten.

    Safari-Verhaltensregeln

    • Bitte gehen Sie respektvoll mit der Natur sowie den Wildtieren um, indem Sie sich an die folgenden Richtlinien halten.
    • Bitte nehmen Sie Erinnerungen nur in Form von Fotos mit nach Hause. Pflanzen, Steine etc. dürfen nicht aus dem Nationalpark entfernt werden, da dies das Ökosystem negativ beeinflussen kann.
    • Versuchen Sie nicht die Aufmerksamkeit der Wildtiere durchs Imitieren ihrer Geräusche, Klatschen, Werfen von Objekten oder ähnlichen Verhaltens zu erwecken.
    • Wildtieren darf niemals der Weg abgeschnitten werden, da es dadurch zu gefährlichen Situationen kommen kann.
    • Die Vegetation im Nationalpark ist sehr anfällig. Sie dürfen daher nur mit einem Ranger in dessen Geländefahrzeug die Straßen und Wege verlassen, niemals mit Ihrem eigenen Auto.
    • Bitte bedenken Sie, dass Sie sich in der natürlichen Umgebung der Wildtiere befinden. Die Tierbeobachtung muss daher ohne Störungen erfolgen. Laute Unterhaltungen auf dem Pirschfahrzeug können die Tiere erschrecken.
    • Werfen Sie niemals Abfall in ein Naturschutzgebiet! Tiere könnten versuchen, diesen zu essen und daran sterben.
    • Die Pflanzenwelt ist meist sehr trocken und daher anfällig für Buschfeuer. Aus diesem Grund ist das Rauchen auf Safari strengstens untersagt.
    • Bitte respektieren das Urteilsvermögen Ihres Guides und Trackers. Bestehen Sie nicht darauf, das Fahrzeug näher an die Tiere heranzufahren. Dies kann zum Beispiel eine erfolgreiche Jagd von Raubtieren verhindern.
    • Bitte folgen Sie immer den Anweisungen Ihres Rangers und Trackers. Diese kennen sich am besten im Busch aus und können Situationen gut beurteilen. Wenn Sie etwas über Flora und Fauna wissen möchten, können Sie Ihrem Guide oder Tracker gerne jederzeit Fragen stellen.
    • Versuchen Sie niemals, sich einem wilden Tier zu Fuß zu nähern. Insbesondere nicht in der unmittelbaren Umgebung der Lodge, wo oftmals wilde Tiere umherstreifen. Obwohl sich die Tiere hier mehr oder weniger an die Menschen gewöhnt haben, bleiben Sie doch wilde Tiere.
  • Der Krüger Nationalpark wurde im Jahr 1898 von Paul Kruger gegründet – zunächst unter dem Namen Sabi Game Reserve. 1926 erhielt das Schutzgebiet den Status Nationalpark und wurde nach seinem Gründer umbenannt. Seit 2002 ist der Krüger Nationalpark Teil des Great Limpopo Transfrontier Park, welcher das südafrikanische Schutzgebiet mit dem Gonarezhou Nationalpark in Simbabwe und dem Limpopo Nationalpark in Mosambik verbindet. Doch werfen wir zunächst einen Blick auf die frühe Geschichte des Krügers.

    Die frühe Geschichte des Krüger Nationalparks

    Erste Zeichen von Menschen in dieser Region gehen bis 1.500.000 v.Chr. zurück. Die San hielten sich ebenfalls um 100.000 v.Chr. in der Gegend des heutigen Nationalparks auf. Rund 200 n.Chr. kamen die ersten Nguni-Völker auf der Suche nach Weideflächen für ihre Tierherden in diese Region und zwangen die San ins heutige Mosambik zu ziehen. Gegen 800 n.Chr. begannen die Araber in der Krüger-Region die lokale Bevölkerung als Sklaven zu verkaufen. Im Norden des Nationalparks befinden sich noch heute die Ruinen der Thulamela Stone Citadel, eine historische Festung, wo zwischen 1250 - 1700 mit Eisen gehandelt wurde.

    Der erste Europäer, der das Gebiet des heutigen Krüger Nationalparks erkundete, war Francois de Cuiper. Er stand im Dienste der Niederländischen Ostindien-Kompanie und führte die Expedition 1725 von der Kapregion aus. Seine Reisegruppe wurde von der lokalen Bevölkerung attackiert und zurückgedrängt.

    Um 1838 führten die Voortekker unter der Leitung von Louis Trichardt und Hans van Rensburg Expeditionen in der heutigen Lowveld-Region durch. Dabei haben sie die Grundlagen für spätere Fahrstrecken für die Ochsenwagen gelegt. 1873 wurde das erste Gold in Pilgrims Rest entdeckt. 1881 dann ebenfalls in Barberton. Trotz der Gefahr, von wilden Tieren angegriffen zu werden oder sich mit Malaria anzustecken, sind viele Siedler dem Goldrausch gefolgt und haben sich in der Region niedergelassen. Zu dieser Zeit begann auch der Handel mit Tierfellen und Wildtieren.

    1912 wurde die erste Eisenbahnstrecke durchs Schutzgebiet gelegt. Stevenson-Hamilton (ein Major des Vereinigten Königreiches, der auch später der erste Aufseher des Nationalparks wurde), hat dank der Eisenbahnstrecke die ersten Safari-Touristen zum Mittagessen empfangen. 1926 wurde das Reservat nach Paul Kruger in Krüger Nationalpark umbenannt und zu Südafrikas erstem Nationalpark erklärt.

    Seit 1927 ist der Nationalpark auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Die Eintrittsgebühr betrug damals 1 Pfund Sterling pro Besucher. Gegen 1935 hatte der Krüger bereits rund 26.000 Besucher jährlich. Heutzutage liegen die Besucherzahlen bei circa 1 Millionen pro Jahr.